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Dokumentiert: Neuer AStA gewählt! (Erklärung des AStA)

12. Mai 2010

Erklärung des AStA vom 11. Mai 2010:

Am 06.05.2010 hat das Studierendenparlament der Universität einen neuen AStA gewählt.

Mit 25 von 47 Stimmen votierten die Parlamentarier für die VWL-Studentin Aida Golghazi (WiWi-Liste) und Iranistik-Student Sören Faika (Geisteswissenschaften-Liste) als gleichberechtigte AStA-Vorsitzende.
Mit diesem Ergebnis setzten sich Golghazi und Faika gegen zwei Kandidaten der Listen CampusGrün und Regenbogen durch.

Die vom AStA-Vorstand vorgeschlagenen und vom Parlament bestätigten AStA-Referenten werden in der kommenden Legislatur aktiv die Themengebiete Hochschulpolitik (Anja Riegel u. David Fürcho), Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Katharina Mennrich), Finanzen (Sebastian Naujoks), Recht und Soziales (Aybike Yildirim), Service und Ökologie (Daniel Oetzel) und CampusLeben (Dennis Wist) bearbeiten.

Zentrale Punkte unserer Arbeit sollen die aktive Mitgestaltung universitärer Prozesse wie der Veränderung des Hochschulgesetzes (HmbHG), dem Hochschulbau, sowie der Reform des Bachelor- und Mastersystems sein.

AStA-Vorsitzende Aida Golghazi freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem hochmotivierten neuen AStA-Team: „Wir danken dem Parlament für sein Vertrauen! Wir wollen frische Akzente setzen und durch engagierte und pragmatische Hochschulpolitik gegen die dramatische Unterfinanzierung der Universität angehen. Unsere oberste Priorität ist es die Studienbedingungen für die Studierenden an der Uni zu verbessern.“

Der AStA-Vorsitzende Sören Faika unterstreicht, dass das neue Team an die gute Arbeit des bisherigen AStA anschließen und sich wie seine Vorgänger auch in diesem Jahr wieder kraftvoll gegen Studiengebühren einsetzen wird.

Umgesetzt werden sollen die Ziele in Gemeinschaftsarbeit mit einer möglichst breiten Studierendenschaft. „Wir wollen die Themen und Probleme der Studierenden angehen und mit ihnen zusammen verändern. Die Uni hat ein unglaubliches Potential an Kultur und Ideenreichtum, welches zur Verbesserung der Verhältnisse genutzt werden sollte. Schließlich ist Kultur oftmals ein Ausdruck aktueller politischer und sozialer Verhältnisse. Studentische Kultur auf dem Campus muss gefördert werden.“, resümiert Faika.

Um das damit verbundene Mehr an Arbeit zu bewältigen, wurde das Referat für Hochschulpolitik erweitert. Statt einem, arbeiten hier künftig zwei Referenten für diesen zentralen Bereich des AStA. Um den kulturellen Bereich und die Partizipationsmöglichkeiten für Studierende zu stärken, wurden das Referat für CampusLeben sowie die Stelle des Sonderbeauftragten für Kultur geschaffen. „So können wir zum einen den hochschulpolitischen Themen verstärkt mit Aktionen gegen Studiengebühren und die Unterfinanzierung begegnen und zum anderen das kulturelle Leben innerhalb der Universität nachhaltig fördern.“, konkretisiert Golghazi die Pläne des neuen Teams.

Die Wahlen zum Studierendenparlament finden einmal jährlich an der Universität Hamburg statt. Die Koalition mit Parlamentsmehrheit stellt den AStA. Die aktuelle AStA-Koalition aus politischen Listen und starken Fachbereichslisten startet in ihr fünftes Amtsjahr und setzt sich seit 2006 mittels konstruktiver Hochschulpolitik erfolgreich für die Studierenden der Universität Hamburg ein.

Quelle: http://www.asta-uhh.de

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2 Kommentare leave one →
  1. Jan permalink
    13. Mai 2010 21:00

    Ein echtes Armutszeugnis. Die Namen der Gegenkandidaten werden noch nicht mal erwähnt. Dass die Reform des Bachelor- und Mastersystems ein zentraler Punkt der künftigen AStA-Arbeit werden soll, darf schon allein aufgrund der äußerst zögerlichen Haltung zur Übertragung der Kultusministerkonferenz angezweifelt werden. Worin der kraftvolle Einsatz gegen Studiengebühren des Vorgänger-AStAs bestand bleibt ein Rätsel. Ebenso wie die Gemeinschaftsarbeit mit einer möglichst breiten Studierendenschaft sich gestalten soll, wenn Vollversammlungen durch den AStA kategorisch abgelehnt werden.

  2. 15. Mai 2010 12:33

    Ja, den Part mit den Gegenkandidat_innen finden wir auch ziemlich inszenatorisch und undifferenziert.

    Zur Frage der VV: Nach unseren Informationen war die Ablehnung des Instruments der Vollversammlung in der Diskussion um die Bologna-Konferenz nicht kategorisch. Das heißt nicht, dass der AStA diese von selbst organisieren wird, aber es scheint – im Unterschied zu vorherigen ASten – zumindest eine Bereitschaft zu geben, über Argumente für Vollversammlungen nachzudenken.

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