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Dokumentiert: Ich packe meinen Koffer und nehme mein Labor mit?! (Pressemitteilung des AStA)

20. Mai 2010

Akademischer Senat spricht sich einstimmig gegen einen teilumzug der universität aus.

„Über die verheerenden Folgen der Unterfinanzierung die sich auch an dieser Stelle wieder eklatant zeigen, darf und kann die Senatorin keine weiteren zwei Jahre diskutieren. Sie sollte sich bewusst machen, dass sie in dem Moment wo ihre Handlungen sich gegen den Willen der Uni richten in ihrem Amt versagt hat.“, mahnt die AStA Vorsitzende Aida Golghazi nach der Debatte mit der Wissenschaftssenatorin Dr. Gundelach im Akademischen Senat der Uni Hamburg.

Alle waren sich bei der Sitzung des akademischen Senats der Uni Hamburg zum Thema Umzug einig so schien es: ProfessorInnen, Studierende und der Vertreter des Eimsbüttler Bezirks, sprachen sich mehrheitlich in ihren Vorträgen für einen Verbleib der gesamten Universität in Eimsbüttel aus. Nur eine Person schien den vorgebrachten Gedanken und Argumenten nicht folgen zu können, oder zu wollen. Wissenschaftssenatorin Dr. Gundelach konnte zum Unmut der Anwesenden wiederholt keinen konkreten Vorschlag seitens des Senats in die Diskussion einbringen. Dafür betonte sie aber weiterhin konsequent, gegen die allgemeine Universitätsmeinung, dass man die Vorteile eines Teil-Umzugs nicht außer Acht lassen dürfe. „Nicht die Örtlichkeiten, sondern die Vorteile für wissenschaftliches Arbeiten müssen im Fokus stehen“ beharrte die Senatorin im Hinblick auf einen möglichen Teil-Umzug.

Doch eben an diesem Punkt setzt die Kritik des AStA ein, welcher gerade die Qualität der Lehre und Forschung nach einem Teilumzug in Gefahr sähe.

Aus diesem Grund stellt sich der AStA einem etwaigen Teilumzug vehement entgegen. Nicht bloß die längeren Wege für die Studierenden und Lehrenden stelle hierbei ein Problem dar. „Ein Teilumzug würde eine Zersplitterung der Studierendenschaft bedeuten und den interdisziplinären Austausch Studierender untereinander verhindern“, so der AStA Vorsitzende Faika.

Die Vertreter des AStA fordern stattdessen eine Sanierung und Neubebauung des bisherigen Geländes auf den vom Bezirk Eimsbüttel vorgeschlagenen freien Nutzflächen.

Quelle: http://www.asta-uhh.de/

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