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Dokumentiert: Protest im Abaton Kino (Bericht)

4. Februar 2011

Wir sind froh, dass etwa 150 Studierende und Demonstranten ins Abaton Kino gekommen sind, um sich gegen den rassistischen Imagefilm des Asta auszusprechen.
Verschiedene Gruppierungen an der Uni haben im Vorfeld der Filmvorführung gegen diesen Film mobilisiert. Teile unserem Orga-Kreis des „AMR-Wochenende“, Anti(ra)²dio, Fachschaftsrat Erziehungswissenschaft, GEW-Studis , Liste LINKS, harte zeiten – junge sozialisten, der braune mob e.v., und das Black Student Network und im Studierendenparlament wurde von der Opposition der Antrag „Rassismus ist kein Werbegag“ gestellt.

Hinter dem rassistischen Film steckt der Asta der Uni Hamburg und damit folgende Hochschulgruppen: die Jusos (die Hochschulgruppe der SPD), die Liberalen, die Geisteswissenschaftliche-Liste, die Jura-Liste, die EPB-Liste und die WiWi-Liste. Wir raten davon ab, eine dieser Listen bei den nächsten Wahlen des Studierendenparlaments zu wählen, da sie keine politische Arbeit leisten und wir niemanden im Asta sitzen haben wollen, der nichts verwerfliches an der Reprodutkion von Steorotypen innerhalb universitärer Strukturen findet. Wir schließen uns der Meinung des Black Students Networks an, der im Kinosaal u.a. verlauten ließ: „Wir fühlen uns durch diesen Asta NICHT repräsentiert!“

Nachdem uns der Programmdirektor des Abatons Matthias Elwardt verboten hat, im Kinosaal vor Filmbeginn den Film zu kommentieren, mussten wir uns dieses Recht nehmen, da bereits die Pressemitteilung des Asta zu dem Film und die Fotos dazu eindeutig rassistisch sind.

Fazit des Abends: Der Asta und sein „Kulturbeauftragter“ Timo Hempel zeigen sich uneinsichtig, weisen Vorwürfe des Rassismus zurück. Unterstellen uns, den Gegnern des Films, dass wir diesen Film bewusst missverstehen WOLLEN. Der Asta hat am Ende des Abends nicht verstanden, dass dieser Film nicht misszuverstehen ist! Zu deutlich sind die sexistischen und rassistischen Klischees, die im Film nicht aufgelöst werden.

Da der Asta, als universitäres Gremium, nicht erkennt, dass wir innerhalb rassistischer Strukturen leben, die der Asta mit diesem Film stark forciert, müssen wir weiterhin die TrägerInnen von Rassismen entlarven und kennzeichnen. Nur so, können wir gegen Rassismus vorgehen.

Das berichten andere von der Filmvorführung des Asta im Abaton:

Black Students Network

Der Blog mit Neuigkeiten aus dem Studierendenparlament mit zwei Beiträgen: Stupanews und hier

Indymedia

LINKE.SDS

GEW-Studis

Erklärung der AG Queer Studies

Eine dreiteilige Videodokumentation des Abends findet Ihr auf youtube, inklusive des viel besprochenen Films (Teil 2)
Teil 1Teil 2Teil 3

Quelle: Das wird man ja wohl noch sagen dürfen…/Wochenendseminar

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