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Dokumentiert: Stellungnahme von CampusGrün zum Film „Inside-AStA“

9. Februar 2011

Der Film „Inside AStA“ ist eine Aneinanderreihung von diffamierenden Stereotypen, in denen abwechselnd Obdachlose, die in Mülleimern wühlen, rauchende Mütter, die sich nicht um ihre Kinder kümmern, und „farbenprächtig gekleidete, afrikanische Putzfrauen, die gospelnd ihrer Arbeit nachgehen“ (Zitat AStA zum Film) die Rollen in einer angeblichen Satire übernehmen. Der Film deckt die Stereotype jedoch nicht auf und durchbricht sie nicht, sondern stellt sie (white supremacy/ Rassismus/ Heteronormativität/ Sexismus) unhinterfragt zur Schau.

Viele Initiativen und Gruppen haben bereits umfassend Kritik hierzu geäußert (siehe Unten). Daraufhin sah sich auch der AStA bemüßigt seinem eigenen Film zu kommentieren. Weiterlesen …

[UPDATE] Kommentar: Hinweis zum Thema „Die Linke und die Zensur“ (An die Leser_innen von telepolis)

8. Februar 2011

Liebe Leser_innen von telepolis,
ihr seid hier hergekommen über einen (zugegebener Maßen eher inhaltsleeren) Hinweis von Peter Mühlbauer in seinem Artikel „Die Linke und die Zensur“ [UPDATE 09.02., 15:00h: mittlerweile „Linkspartei„], der die Auseinandersetzungen um den AStA „Image-Film“ in den Kontext einer „Zensur von Links“ stellt. Wir halten diese Einordnung für unzutreffend (auch wenn verschiedene Akteur_innen diese Position in der Auseinandersetzung vertreten haben) – insbesondere empfehlen wir euch indes die detaillierte Lektüre aller Positionen in dieser Angelegenheit sowie die eigenständigen Ansicht der Dokumentation besagter Aufführung.
Mit den besten Grüßen,
Die StuPa-News Redaktion

Dokumentiert: AStA-Filmvorführung im Abaton-Kino

8. Februar 2011

Wer sich aktuell die Dokumentation der Premiere des AStA-Image-Films bei Youtube anschauen wollte, bekam folgende Meldung zu sehen: „Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von Allgemeiner Studierendenausschuss Universität Hamburg nicht mehr verfügbar.“ Bisher waren die drei Videos jeweils zwischen 1000 und über 2000 mal aufgerufen worden. Dieser Versuch der Zensur ist jedoch nicht erfolgreich gewesen. Weil wir diesen Umgang entschieden ablehnen, veröffentlichen auch wir die Gesamtdokumentation inklusive des aufgeführten Films erneut:

Dokumentiert: Zum Thema Rassismus (Erklärung des kommissarischen AStA der UHH)

8. Februar 2011

Die durch den Film „Inside AStA“ vorgerufene wichtige Diskussion um Rassismus ist eine für eine gerechte Gesellschaft zwangsläufige. Nur durch einen zensurfreien Diskurs kann der Weg in eine offene, gerechte und zukunftsfähige Gesellschaft führen.

Für den AStA der Uni Hamburg gilt, dass Rassismus das gleichzeitige Wirken von Vorurteilen und einem ungleichen Machtverhältnis bezeichnet und nicht nur strikt abzulehnen, sondern auch aktiv gegen Rassismus eingetreten werden muss.

Wenn Vorurteile klar erkenntlich überspitzt und sterilisiert dargestellt werden und diese Einsicht zusätzlich durch filmtheoretische Betrachtung gestützt werden kann, kommuniziert der Film die Absurdität des Gezeigten und beschreibt damit sein differenziertes Gegenteil. Weiterlesen …

[UPDATE] Kommissarischer AStA versucht sich als Zensor – Dokumentation der Image-Film-Premiere wieder online

8. Februar 2011

Wer sich aktuell die Dokumentation der Premiere des AStA-Image-Films bei Youtube anschauen möchte, bekommt folgende Meldung zu sehen: „Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von Allgemeiner Studierendenausschuss Universität Hamburg nicht mehr verfügbar.“ Bisher waren die drei Videos jeweils zwischen 1000 und über 2000 mal aufgerufen worden.

Dreisterweise erstreckt sich die Sperrung nicht nur auf den zweiten Teil der Dokumentation, in dem der Image-Film selbst zu sehen ist, sondern auch auf den ersten und den dritten Teil in dem die Diskussion im Kinosaal dokumentiert ist.

Sollte der AStA etwa aktuell mittels seiner Urheberrechtsansprüche genau das betreiben, was er den Kritiker_innen des Films, die sich gegen eine Aufführung des Films im Abaton ausgesprochen hatten, vorgeworfen hatte, nämlich Zensur?!

Der Versuch ist jedoch scheinbar nicht erfolgreich gewesen, denn soeben erreichten uns via „Privacy Box“ Links zu weiteren Online-Ressourcen über die die Dokumentation des Abends verfügbar ist:

Youtube:

Veoh:

Vimeo:

Rapidshare:

  • zip-Archiv mit allen drei Teilen des Mitschnitts, die ursprünglich bei Youtube online waren: download (450 MB).
  • nur der Image-Film: download (100 MB).

So, wie sich dieser AStA momentan verhält, schadet es sicher nicht, den Film herunterzuladen und an weiteren Stellen zu deponieren…

[UPDATE] Dokumentiert: Distanzierung von der Imagekampagne des AStA (Erklärung des FSR Geographie, unterstützt vom FSR Sozialwissenschaften)

7. Februar 2011

Wir, die StudentInnen Vertretung der Geographie, distanzieren uns vom Image Film „Inside AStA“ und insbesondere der damit im Zusammenhang stehenden Mitteilung auf der Homepage des AStA ( http://www.asta-uhh.de/home/home-detail/article/asta-kurzfilm-inside-asta-am-0302-um-1900-uhr-im-abaton-kino.html ) .

„Der Morgen dämmert über dem Hamburger Univiertel – seine Bewohner schlafen natürlich noch. Nur im prächtigen Kuppelsaal des historischen Hauptgebäudes regt sich was: farbenprächtig gewandete afrikanische Reinigungskräfte gehen gospelnd ihrer Arbeit nach – und wehren sich dabei routiniert gegen den Versuch einiger Kommilitonen, ihre Flyer auf der soeben gewischten Bestuhlung auszulegen. […]“

Wir können nicht nachvollziehen, wie die Darstellung von stereotypen und rassistischen Ansichten die Image-Kampagne des noch amtierenden AStA sein kann. Weiterlesen …

Dokumentiert: Der AStA und die Ignoranz gegenüber eigenen Rassismen in einem misslungenen „Image-Film“ (Erklärung der AG Queer Studies)

6. Februar 2011

Dass es heute nicht mehr en vogue ist, politisch korrekt zu sein – bedauerlich genug – ist eine Sache. Dass es aber möglich ist, aus einem Unigremium heraus die plattesten rassistischen, (hetero-)sexistischen und klassistischen Stereotype in einem Image-Film zu verbraten, ist schlichtweg ein ungeheuerlicher Skandal.
Der Film “Inside AStA” und die Positionen, die AStA Vertreter_innen dazu einnehmen, treibt die traurige Realität des gesellschaftlichen Alltagsrassismus auf die Spitze. Weiterlesen …